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Quench R&I-Schema
Das Ereignis Quench bezeichnet in der Technik supraleitender Magnete das schlagartige Wiedereintreten des elektrischen Widerstands. Ein zu grosses äusseres Magnetfeld, eine zu hohe Stromdichte oder das Überschreiten der kritischen Temperatur an einem einzigen Punkt lässt die Supraleitung zusammenbrechen. Immer weitere Bereiche des Magneten werden "heiss", die Spule entlädt sich. Die enorme gespeicherte Energie kann bei fehlenden Sicherheitsschaltungen zur Zerstörung des Supraleiters führen. Das als Kältemittel eingesetzte flüssige Helium verdampft schlagartig und muss daher sofort freigesetzt werden.
Rohrleitungs- und Instrumentierungsschema einer verfahrenstechnischen Anlage
Refrigerator
Siehe Kälteanlage
Roots-Gebläse
Drehkolbengebläse
Schieber (eines Schraubenkompressors)
Einrichtung, um die Einlassöffnung und damit den Saugstrom eines Kompressors zu ändern
Schildkühlung
Gekühlte Oberfläche, die ein noch kälteres Teil umgibt zwecks Abfuhr von Wärmestrahlung bei höherer Temperatur und damit prozesstechnisch effizienter
Service-Faktor
Angabe zum Wievielfachen, bezogen auf die Nennleistung eines Motors, das die Abgabeleistung betragen darf (typisch 1.15, d.h. 15% mehr als Nennleistung)
Steam reformer
Siehe Dampfreformer
Stickstoffadsorber
Reinigungsstufe einer Tieftemperaturanlage mittels Adsorption bei ca. 80 K (adsorbiert vorzugsweise Stickstoff, aber auch Sauerstoff, Methan u.a.)
Stromzuführung (eines Magneten)
Stromkabel am supraleitenden Magneten zur Aufladung (aus Kupfer mit Übergang zu supraleitendem Material); muss zur Verhinderung von Wärme einfall aktiv gekühlt werden
Superisolation
Strahlungsisolation mit Hilfe mehrlagiger Matten aus sehr gut reflektierenden Aluminiumfolien unter Vermeidung von Wärmeleitung (z.B. mit Abstands- haltern)
Supraleitende Sonde
Sonde zur Füllstandsmessung unter Ausnutzung des Effekts der Supraleitung (beheizter Stab) entwickelt, wo ungenügend gekühlt (z.B. in Gasphase), einen messbaren ohmschen Widerstand