Linde Kryotechnik AG
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CERN-18kW-Kälteanlage

CERN, mit rund dreissig gelieferten Anlagen einer der wichtigsten Kunden der Linde Kryotechnik im Bereich Forschung und Entwicklung, hatte zum Betrieb des neuen supraleitenden Beschleunigers LHC (Large Hadron Collider) Helium-Anlagen zu gleichen Teilen bei Linde und bei der europäischen Konkurrenz bestellt. Wie bereits bei zwei früheren Projekten, beispielsweise bei der so genannten 6-kW-Anlage im Jahre 1990, entstand dadurch eine „Benchmark“-Situation. Im Falle der genannten 6-kW-Anlage gelang es Linde, einen neuen Weltrekord bezüglich Effizienz der Kälteanlage zu erzielen und damit als klarer Sieger aus dem direkten Vergleich hervorzugehen.
Auch bei den 18-kW-Anlagen wurden - wie allgemein üblich - in der Evaluation von CERN die garantierten Betriebsverbräuche entsprechend berücksichtigt. Eine Besonderheit beim Bau der Anlagen war, dass das Kompressorsystem jeder Anlage, auch jenes der Konkurrenz, vom gleichen Unterlieferanten geliefert wurde; dies auf Wunsch des Kunden zwecks Einheitlichkeit (Bedienung, Ersatzteilhaltung usw.). Alle von CERN bestellten Anlagen werden zeitlich gestaffelt geliefert. Die erste Linde-Anlage wurde als zweite in Betrieb gesetzt. Der von den CERN-Ingenieuren durchgeführte Leistungstest im Sommer 2003 zeigte eine noch deutlich niedrigere Antriebsleistung als garantiert. Entsprechend dem Ausschreibungsverfahren durfte Linde deshalb einen Leistungsbonus entgegennehmen. Beim erneuten direkten Vergleich wieder die „Nase vorne zu haben“, beflügelt.


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