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Kennzeichnend für diese Anlage sind die erforderliche tiefe Temperatur von 1.8 K (also 1.8 Grad oberhalb des absoluten Nullpunkts) und der damit verbunden sehr niedrige Verdampfungsdruck von etwas mehr als 16 mbar. Entsprechend den Betriebsanforderungen der zu kühlenden Kavitäten (supraleitende Beschleunigerelemente eines Elektronenbeschleunigers) ist eine hohe Druckkonstanz von 0.1 mbar auch bei Lastwechseln nötig. Realisiert wurde die Anlage durch eine Kombination von kalter und warmer Kompression. Dies bedeutet, dass der noch kalte Helium-Dampf zuerst von zwei in Reihe geschalteten Turbokompressoren auf ca. 100 mbar verdichtet und danach auf die Umgebungstemperatur erwärmt wird. Nachfolgend wird das Gas in parallelgeschalteten Vakuumschraubenkompressoren auf wenig über Umgebungsdruck gebracht. Der Vorteil der Kombination von beiden Kompressionsarten liegt in der günstigen Teillasteigenschaft, die bei dieser Anwendung eine wichtige Rolle spielt (stufenweiser Ausbau der Beschleunigerstrecke und ständiger Lastwechsel). Im Bereich der Anlagenkomponenten sind die Keramikkugellager der Kaltkompressoren hervorzuheben. Sie sind anspruchslos in der Handhabung und, wie die Praxis gezeigt hat, äusserst widerstandsfähig.